Stressfrei durchs Studium

Die Klausurenphase kommt nie unerwartet und doch immer zum Falschen Zeitpunkt.

Morgens um 9 in die Uni und um 16 Uhr dann wieder nach Hause. Dann muss ich aber noch lesen, an dem Projekt für Nächste Woche arbeiten, Wäsche waschen, kochen und eigentlich wollte ich auch noch zum Sport. Ach ja und lernen für die Klausur muss ich auch noch. Ach das mache ich morgen. – Lisa 21 Jahre alt, Lehramt Studentin

Diesen Satz kennt jeder. Und mal ehrlich: Es ist um einiges verlockender, mit Freunden bei Kaffee oder kalter Club-Mate den neuesten Campus-Tratsch auszutauschen, sich über die letzte Vorlesung zu unterhalten oder den nächsten Urlaub zu planen. Das Gefühl “Ich habe Stress” kennen wir alle. Das wegzaubern? Geht nicht. Aber anders mit umgehen und sich vom Stress nicht zu sehr stressen lassen. Das geht! Wann also anfangen damit es nicht so stressig wird? Jetzt? Heute? Oder doch Nächste Woche?

Selbst die Wissenschaft setzt sich mit diesem Phänomen des Aufschiebens auseinander. Dieses Phänomen wird Prokrastination genannt – oder wie ich gern sage Aufschiberitis. Man weiß, dass man eigentlich lernen sollte – und tut trotzdem etwas anderes.

Laut Wissenschaftlern gibt es 5 verschiedene Typen von Aufschiberitis.

1. Der Saubermann – Diese Person liebt es im Chaos zu leben, heißt es jedoch sich an die Hausarbeit zu setzten muss erst mal Schreibtisch, Zimmer und Wohnung geputzt werden. Standardausrede hier ist: „Ich muss erst noch Staubwischen und den Schreibtisch aufräumen, aber dann fange ich auch wirklich an.“

2. Der Panikmacher – Diese Person vergisst das noch etwas Wichtiges ansteht und gerät dann komplett in Panik. Standardausrede hier ist: „Das hat noch Zeit.“

3. Der Listenmacher – Diese Person muss erst mal eine Liste erstellen um Anfangen zu können. Die Aufgabe ist jedoch noch nicht erledigt. Standardausrede hier ist: „Ich mache mir schnell eine Liste.“

4. Der Multitasker – Diese Person arbeitet gerne an mehreren Aufgaben und Projekten gleichzeitig. Standardausrede hier ist: „Mir fällt da etwas ein.“

5. Der Internet-Junkie – Diese Person ist ständig online und wenn das nicht am Laptop dann am Smartphone. Standardausrade hier ist: „Was ist denn so auf Facebook los?“

Im Allgemeinen sagen Wissenschaftler jedoch das die Aufgaben, denen wir uns meist stellen müssen, uns einfach zu groß erscheinen und somit nicht einfach zu erreichen sind. Was für mich nach einer super Ausrede klingt gar nicht erst anzufangen. Oder nicht?

Aber genau das wollen wir ab jetzt nicht mehr!

Also. Hier ein paar Tipps und Tricks für euch damit ihr diesem Teufelskreis endlich entkommen könnt und euer Semester und somit eure Klausurenphase um einiges entspannter ausfallen kann.

1. Benutzt du die richtige Lernmethode?

Wusstest du eigentlich das wir alle auf die verschiedenste Art und Weisen lernen? Hier ein Test um selbst herauszufinden wie du eigentlich am effektivsten lernst. https://www.fernstudium-bewertung.com/test/welcher-lerntyp-bin-ich

2. Lernst du während der richtigen Tageszeit?

Man mag es kaum glauben aber bei manchen hängt es doch tatsächlich davon ab ob sie am Tag oder bei Nacht lernen.

3. Pausen?

Mach regelmäßige pausen. Sich 6 stunden zu quälen wird keine Erfolge bringen. Mach eine kochpause. Hör ein bisschen Musik und Tanz durch dein Zimmer. Geh raus und mach einen Gang. Male ein Bild. Etc.

4. Ziehst du andere in Erwägung?

Manchmal hilft es auch einfach, wenn man mit Freunden und Kommilitonen über Fragen und Probleme redet um sich selbst wieder ein bisschen Klarheit zu verschaffen

5. Gerne Pessimistisch?

Fang mit der negativen Einstellung „ich schaffe das eh nicht“ gar nicht erst an. Unterteile dir deine Aufgabe. Mach die große Aufgabe zu vielen kleinen Aufgaben. So kann man leichter anfangen und dran arbeiten.

Und wer an sich arbeitet, übersteht auch die nächste Prüfungsphase ohne Probleme. Ganz bestimmt.

Von Christina

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