Klausuren – Wie bereite ich mich vor?

Die Testwoche kann für alle Studenten eine stressige Zeit sein – für mich zumindest auf jeden Fall. Zu wissen, wie man sich richtig auf das Finale vorbereitet, ist der Schlüssel, um Stress zu vermeiden und jede einzelne Klausur zu bestehen. Natürlich würde sich jeder gerne entspannen, indem man zur Massage geht oder sich mit seinen Freunden über die Klausur aufregt.

Wir alle wissen jedoch, dass dies nicht wirklich möglich ist. Es muss jedoch eine einheitliche Methode geben, um unsere Leistungen als Studenten zu bewerten, und dies muss irgendwann ja mal geschehen. Was wie bekannt immer in der Klausuren Woche ist. Wie können wir also Stress abbauen und wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um in jedem Kurs Spitzenleistungen zu erbringen? Nun, hier sind einige bewährte Methoden, mit denen ihr euch auf die Abschlussprüfungen konzentrieren und besser vorbereiten könnt.

1. Lehne das ständige aufschieben ab: Lerne in Intervallen! Lerne für 20 bis 50 Minuten Intervalle und mache zwischendurch 5 bis 10 Minuten Pause, das ist vorteilhafter als 3 Stunden durch zu lernen. Die zeitliche Verteilung des Lernens wirkt sich somit eher auf dein Langzeitgedächtnis aus als wie sonst nur für kurze Zeit. Ich meine wie oft bin ich aus einer Klausur rausgekommen und wusste 2 Tage später nicht mehr was ich dafür gelernt habe.

2. Sag JA zu Cardio: Die Wissenschaftler sagen, dass nur 20 Minuten Cardio dein Gedächtnis verbessern kann. Ganz gleich, ob es tanzen, joggen oder beim Gehen ins Schwitzen kommen ist – Bewegung steigert dein Energieniveau und verringert die Auswirkungen von Stress. Sehr wichtig!

3. Esse Superfoods / Antioxidantien: Jeder weiß, dass man am Tag eines großen Tests frühstücken sollte. Untersuchungen legen nahe, dass kohlenhydratreiche, ballaststoffreiche und langsam verdauliche Lebensmittel wie Haferflocken am besten sind (Haferflocken sind erfüllender als Getreide). Aber was du dann eine Woche im Voraus isst, ist auch wichtig. Als 16 Studenten auf Aufmerksamkeit und Denkgeschwindigkeit getestet wurden, dann eine fünftägige fettreiche, kohlenhydratarme Diät zu sich nahmen, die viel Fleisch, Eier, Käse und Rahm enthielt, und erneut getestet wurden, sank ihre Leistung. Cameron Holloway, ein leitender klinischer Forscher an der Universität von Oxford, sagte, dass die Studenten, die sich ausgewogen ernährten und Obst und Gemüse einschlossen, konstant blieben. Wenn du lernst, verbraucht dein Gehirn Glukose. Mach also jede Stunde eine fünfminütige Pause, damit dein Körper mehr Kraftstoff fürs lernen produziert. Das Essen eines gesunden Snacks ist sehr nützlich und kann einen signifikanten Unterschied machen (Mandeln, Obst und Joghurt sind eine gute Wahl). Also denkt dran, egal wie frustriet du bist und am liebsten eine Pizza bestellen möchtest, weil du keine Zeit hast um einkaufen zu gehen. Nutz das einkaufen für gesunde Snacks um eine Pause vom lernen zu bekommen.

4. Alternative Lernorte: Geh mal wo anders hin und lerne da! Die ganze Nacht in der Bibliothek zu verbringen, kann anstrengend sein. Laut der New York Times wird die Retention durch einfaches Wechseln des Raums, in dem eine Person studiert, verbessert. In einem Experiment stellten Psychologen fest, dass Studenten, die eine Liste von 40 Vokabeln in zwei verschiedenen Räumen lernten – einer fensterlos und überladen, der andere modern, mit Blick auf einen Innenhof – bei einem Test weitaus besser abschnitten als Studenten, die die Wörter im selben Raum lernten. Warum? Angeblich stellt das Gehirn subtile Assoziationen zwischen dem, was es untersucht, und den Hintergrundempfindungen, die es zu dieser Zeit hat. Versuch also, deine Lernplätze zwischen der Bibliothek, einem Arbeitszimmer und einem ruhigen Kaffee zu wechseln.

5. Zeitmanagement: Das ständige vorschieben verursacht Angstzustände, die deine Fähigkeit, Informationen zu speichern, beeinträchtigen. Durch die Erstellung eines ausgewogenen Studienplans kannst du jedes Fach in seiner Gesamtheit lernen und letztendlich deine Testleistung steigern. Dies bedeutet jedoch auch das du um einiges organisierter sein musst in der Zukunft.

6. Vermeide den All-Nighter: Fast jeder Student zieht einen All-Nighter, aber es ist eine super schlechte Idee. Basierend auf einer Studie von Pamela Thacher aus dem Jahr 2008, Associate Professor für Psychologie an der St. Lawrence University, beeinträchtigen Nachtschwärmer das Denken und das Gedächtnis für vier Tage. Infolgedessen erhält man somit dann schlechte Noten. Aber das ist nicht alles; du wirst somit nämlich am Testtag dann gezwungen, früher als erwartet aufzuwachen – was dem nicht gerade hilft. Laut Dan Taylor, Direktor eines Labors für Schlaf- und Gesundheitsforschung an der University of North Texas, wird dies die schnelle Augenbewegung stören, die das Gedächtnis unterstützt. Schlaf also gut und regelmäßig. (Schneller Tipp: Guck dir den schwersten Lernstoff vor dem zu Bett gehen nochmal an, das hilft beim Abrufen der Informationen am nächsten Tag in der Klausur.)

7. Minimiere Ablenkungen: Untersuchungen haben ergeben, dass viele Teenager lieber lernen, während sie Musik hören, SMS schreiben oder fernsehen. Wenn du Musik hören müssen, weil du der Meinung bist das es dir hilft, halten dich an Instrumentalmusik! Handy und alles andere kommt natürlich weg und wird auf stumm gestellt.

8. MAXIMIERE das Testen in der Praxis: Eine 2013 durchgeführte Studie zur Verbesserung des Lernens der Schüler mit effektiven Lerntechniken ergab, dass Techniken wie alles doppelt lesen und zusammenfassen, die Leistung der Schüler nicht durchgehend steigert. Das Üben mit Karteikarten oder das Ablegen von Übungsprüfungen erwies sich als äußerst effektive Lernmethode. Ich hoffe das dies alles Tipps sind die ihr euch zu Herzen nehmt und einfach mal ausprobiert. Mir hat es extremst geholfen.

 

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